Freitag, 19. Oktober 2012

Wiener Tortenboden

Eine gute Grundlage für cremegefüllte und mehrstöckige Torten bietet ein Wiener Tortenboden. Er schmeckt nicht nur saftig und aromatisch, sondern bleibt auch besonders lange frisch und stabil. Gerade für mehrstöckige Torten ist er daher sehr gut geeignet. Wie auch Sie Ihren eigenen Wiener Tortenboden backen und mit einer Creme füllen können, lesen Sie hier.
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Wiener Boden mit goldbrauner Kruste

YouTube-Videoanleitung
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Zutaten für den Wiener Boden

Springform 22 cm:

  • 6 Eier
  • 6 EL Wasser
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g Stärke
  • 60 g Butter

Springform 17 cm:

  • 3 Eier
  • 3 EL Wasser
  • 100 g Zucker
  • halbes Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • halber Teelöffel Backpulver
  • 40 g Stärke
  • 30 g Butter

Springform 12cm:

  • 1-2 Eier
  • 2 EL Wasser
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker (gehäuft)
  • 50 g Mehl
  • viertel Teelöffel Backpulver
  • 20 g Stärke
  • 15 g Butter
Zunächst sollte der Backofen auf 180°C vorgeheizt und die Springform mit Butter eingefettet werden. Danach kann bereits der Teig vorbereitet werden.
Fertig geschlagener Eischnee
Als erstes müssen dafür die Eier getrennt und das Eiklar in einer Rührschüssel aufgeschlagen werden. Kleine Teigreste oder ein Fettfilm in der Schüssel können allerdings dazu führen, dass das Eiklar sich nicht richtig aufschlagen lässt. Deshalb sollte die verwendete Rührschüssel sehr sauber und frei von Fettrückständen sein. Nach dem Aufschlagen kann nun der Zucker zugegeben werden. Mit dem Rührgerät oder Schneebesen muss das Ganze nun wiederum zu einem schaumigen Eischnee geschlagen werden, sodass sich Zucker und Eiweiß gut vermischen. Als Test kann die Schüssel nach dem Schlagen kurz umgedreht werden – bleibt der Eischnee in der Schüssel, ist er fertig geschlagen. Nun werden Mehl, Vanillezucker, Backpulver und Stärke kurz untergerührt. Zuletzt müssen nurnoch Eigelb und Butter in geschmolzener Form zugegeben und verrührt werden. Nun ergibt der Teig des Wiener Bodens eine cremig-luftige Masse, die in die vorgefettete Springform gefüllt und für etwa 20 bis 40 Minuten (je nach Größe der Springform) gebacken werden muss.


Stäbchenprobe beim Backen

Erster Indikator für einen durchgebackenen Wiener Boden ist eine goldbraune Kruste. Doch ob der Teig wirklich schon durch ist, wird am besten mit einer langen Nadel (z.B. mit einer Rouladennadel) überprüft.
Ist die Nadel nach dem Hereinstechen in die Mitte des Kuchens noch sauber, kann der Wiener Tortenboden aus dem Ofen. Klebt jedoch noch Teig daran, braucht der Boden noch ein wenig mehr Backzeit.
Nachdem der Wiener Boden aus dem Ofen genommen wurde, sollte er zunächst auf Raumtemperatur abkühlen. Danach sollte er – damit er nicht austrocknet samt Springform und mit Alufolie bedeckt – für eine Nacht oder einen Tag kalt gestellt werden.


Den Boden schneiden und füllen

Nachdem der Teig genügend Zeit zum Ruhen hatte, ist der Wiener Boden etwas weicher als direkt nach dem Backen. Das Schneiden gestaltet sich daher weitaus einfacher und liefert gleichmäßigere Ergebnisse. Mit einem langen Messer sollte dazu zunächst die Oberseite des Kuchens glattgeschnitten werden. Die oberste, durch das Aufgehen des Bodens gekrümmte, Schicht wird dazu abgetrennt. Kleiner Tipp: Dreht man den Kuchen nach diesem Schritt um, ist die Oberseite weitaus ebener und gleichmäßiger. Nun kann der Boden je nach Belieben noch in zwei bis drei Schichten aufgeteilt werden. Zwischen diese kann nun nach Belieben und Geschmack z.B. eine Schoko-, Butter- oder Käsecreme gefüllt werden.