Montag, 8. Juli 2013

Selbstgemachter Halloween Baumkuchen

Wer meint, einen Baumkuchen selber zu backen wäre zu schwierig, den dürfen wir heute hoffentlich vom Gegenteil überzeugen. 
Denn mit ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl gelingt auch im hauseigenen Ofen ein köstlicher Baumkuchen mit schöner Schichtung und ansehnlicher Schokoladenglasur. Mit einer passenden Verzierung eignet sich dieser besonders für Halloween. 
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YouTube-Videoanleitung
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Zutaten für 17cm Springform:
  • 100g Mehl
  • Drei Eier
  • 150g Butter
  • 50g Zucker
  • 50g Aprikosenkonfitüre
  • Ein Päckchen Vanillezucker
  • 50g Puderzucker
  • halber TL Backpulver
  • 50g Marzipanrohmasse
  • 200g Vollmilchkuvertüre
  • 50g Weiße Kuvertüre

Für den selbstgemachten Baumkuchen müssen zunächst die Eier getrennt werden. Dann werden Eiweiß und zwei Esslöffel Wasser zu Eischaum aufgeschlagen. Nun wird der Kristallzucker zugegeben und die Masse nochmals zu einem festen Eischnee aufgeschlagen. 
In eine seperate Rührschüssel werden nun Puderzucker und Marzipanrohmasse gegeben. Im nächsten Schritt muss die Butter im Topf oder in der Mikrowelle geschmolzen werden. Zusammen mit dem Mehl und dem Eigelb wird die flüssige Butter dann in die Rührschüssel gegeben und mit den anderen Zutaten zu einer cremigen Masse verrührt. 
Für den cremigen Baumkuchenteig wird unter diese Masse nun vorsichtig der Eischnee gehoben. Bevor der Teig in die Backform gegeben werden kann, sollte diese jedoch großzügig mit Butter eingefettet werden. 
Nun kann die erste Schicht des Baumkuchens gebacken werden. Dazu sollte der Boden der Form circa 1-2 cm dick mit Teig bedeckt werden. Etwa fünf Minuten sollte die erste Teigschicht dann bei 250°C gegrillt werden. Die Grillfunktion versteckt sich bei den meisten Öfen hinter einem quadratischen Symbol mit nach unten ragenden dreieckigen Zacken an dessen Oberseite. 
Nach und nach werden nun weitere Teigschichten in die Form gegeben und für jeweils fünf Minuten gegrillt. Ist der Teig aufgebraucht, muss der Baumkuchen zunächst für 1-2 Stunden abkühlen. Nützlicher Tipp: ist die Oberseite des Kuchens sehr uneben, kann dieser einfach gestürzt werden. So ist die Oberfläche des Baumkuchens schön glatt und lässt sich später leichter verzieren.
Im nächsten Schritt wird der künftige Halloween Baumkuchen mit Konfitüre eingestrichen. Sehr gut eignet sich dazu eine Aprikosenkonfitüre – natürlich kann jedoch genauso gut jede andere Geschmackrichtung gewählt werden. Die Konfitüreschickt kann ruhig etwas dicker aufgetragen werden damit der Baumkuchen nicht zu trocken schmeckt. Während sich diese nun mit dem Kuchen verbindet, kann bereits die Kouvertüre geschmolzen werden. Am besten gelingt dies in einem Wasserbad mit ca. 30 °C warmem Wasser (mit einem Thermometer messen). Wichtig ist dabei vor allem, dass das Wasserbad nicht zu heiß wird, damit die Kouvertüre nicht ausflockt. Nach dem Schmelzen kann die Kouvertüre über den Baumkuchen gegossen werden. Nach weiteren 1-2 Stunden Abkühl- und Aushärtezeit fehlt nurnoch die letzte Verzierung. Im Bild oben wurde ein Spinnennetz mit weißer Kouvertüre aufgemalt. Dazu wurde diese ebenso im Wasserbad geschmolzen, in einen kleinen Plastikbeutel gefüllt und nach Abschneiden einer Ecke als Mini-Spritzbeutel genutzt. Die Spinne wurde aus schwarzem Fondant gebastelt und mit Augen und einem Kreuz aus weißer Kouvertüre versehen. 
Eine genauere, bildliche Erklärung des Verzierens finden Sie hier in unserer Videoanleitung.

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